Zum Nebelhorn und dem Nordwandsteig

Zurück im Kleinwalsertal, musste ich mich gleich informieren, was mich im Sommer hier alles erwartet. Gleich darauf erfuhr ich das auf dem Gipfel viel neu gemacht worden ist. Auch etwas für den Nervenkitzel. Der Nordwandsteig…

Also ging es am Morgen los, mit dem Bus nach Oberstdorf. Dann ca. 10 min zu Fuß zur Bergbahn. Dann ging es auch schon los. Um auf´s Nebelhorn zu kommen, darf man mit 3 Bergbahnen fahren. Einmal darf man Um- bzw. Aussteigen auf Station Seealpe (1.280m) dann geht es weiter auf Station Höfatsblick (1.932m). Jetzt ist man so gut wie da. Aus der Bahn raus und draußen kann man den Gipfel schon sehen. Mit der letzten Bahn noch zur Gipfelstation (2.224 m) bei der Ankunft kann man schon einen Teil der Nordwandsteig´s sehen.

Die Aussicht

Schon bei der Fahrt kann man die Aussicht genießen und bestaunen. Am Gipfel ankommen ist es sogar noch atemberaubend. Durch das neue Gipfelrestaurant kann man draußen auf der Terrasse sitzen und die Aussicht ungehindert genießen. Hier gibt es zur Sicherheit nur eine Glaswand zwischen dir und den Abgrund. 🙂

Ein kleiner Fußmarsch von ca. 5 min zum Gipfelkreuz. Jetzt hat man eine 360° Grad Aussicht. Deshalb liebe ich es auf Berg zu gehen. Bei schönem Wetter hört die Welt einfach nicht auf und man hat so vieles zu entdecken. 🙂 Nach ein paar Fotos und schon den ersten Blick auf den Nordwandsteig mache ich mich auf den Weg dorthin.

 

Nordwandsteig

Ein kleiner Tunnel und dann steht man vor dem Weg. Die Nerven flattern, hier bekomme ich sogar etwas Angst. Ich mag es nicht, wenn ich durch den Boden schauen kann. Besucher laufen an mir vorbei und ab und zu kommt auch einer und bleibt neben mir stehen. Bin nicht die Einzige die Probleme, hat auf den Steig zu gehen.

Dann der erste Schritt nur nicht nach unten schauen, die Aussicht genießen. Ich schaffe es komplett raus auf den Steig. Dann kommt der Wind und was mach ich. Genau schaue nach unten… Gleich darauf war ich wieder am Eingang. Ich komme wieder… beim nächsten Mal werde ich den ganzen Rundweg laufen.

Brauch halt jemand an dem ich mir festhalten kann bei den ersten Schritten….. 😉

Falls ihr noch ein paar Informationen haben wollte. https://www.ok-bergbahnen.com/sommer/bahnen/nebelhorn/

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Naturerlebnis an der Seealpe

Auf dem Rückweg vom Nebelhorn zurück nach Oberstdorf machte ich noch mal halt. Da es gerade mal 10 Uhr war, wollte ich noch eine kleine Wanderung machen. An der Station Seealpe verließ ich die Bahn und wollte den Rundweg entlang laufen. Uff d´r ALP – Naturerlebnis an der Seealpe, für Jung und Alt genau das richtige.

Uff d´r ALP – Naturerlebnis an der Seealpe

Da es ein Rundweg ist es, egal wo man startet. Manche Stationen waren noch nicht aufgebaut. Doch da man eine tolle Aussicht hat, war es mir egal. Die ersten Blumen blühten, alles war kräftig grün und die Sonne schien. Was wollte man mehr.

Ein paar Mal ging es den Berg hoch und wieder herunter, immer wieder überraschte mich die Aussicht. Bei der Hängebrücke musste ich kurz schmunzeln, da es einen kleinen Trampelpfad gab um die Hängebrücke herum. Also wollte man darüber nicht laufen konnte man einen kleinen Umweg machen und sie umgehen. Der Weg nahm kaum mehr Zeit in Anspruch.

Der Weg ist leicht und dauert ca. 1 Std. Doch mit den ganzen Stationen kann es natürlich etwas länger dauern. 🙂

Natürlich gibt es ein Haufen Bänke und auch wieder ein paar schöne große Sonnenliegen. Also wird es manchmal etwas schwierig weiter zu laufen. Da man auf der Liege liegt und die Aussicht und Sonne genießt.

Panoramaweg vom Söllereck – Riezlern

Wieder ein wunderschöner Morgen im Kleinwalsertal. Heute wollte ich mich auf den Weg zum Familienberg Söllereck machen. Im Hotel habe ich oft den Panoramaweg vom Söllereck nach Riezlern empfohlen. Heute wollte ich endlich mal selbst den Weg laufen.

Söllereck

Mit dem Bus zur Haltestelle Söllereck gefahren. Von dort aus sind es knapp 5 min. bis zur Talstation. Dort ist auch gleich Allgäu Coaster, eine Sommerrodelbahn, bei der man am Schluss auch wieder den Berg hochgezogen wird.
Söllereckbahn ist eine kleine Kabinenbahn. Durch die Allgäu-Walser Karte kann man gleich bis zum Drehkreuz laufen. Dann geht es schon los auf zum Berg. Die Aussicht von der Kabine aus genießen.
An der Bergstation angekommen, gehen viele Wanderwege von der Station ab. Panoramaweg ist nicht bei den ersten Schildern ein gezeigt. Doch dann geht man einfach weiter den Berg hoch, dann kommt keine 10 m weiter, das Schild.

Panoramaweg vom Söllereck – Riezlern

Panoramaweg vom Söllereck nach Riezlern verdient seinen Namen. Bei schönem Wetter kann man bis nach Oberstdorf und weiter schauen. Die ganzen Berge sind zu sehen. Man kann fast komplett ins Kleinwalsertal schauen und teilweise auch alle Berge um Oberstdorf herum. Die Landschaft wechselt sich ab, nicht jeder Berg sieht gleich aus.

Der Weg ist leicht, mit dem ersten Anstieg hat man das Schwierigste auch schon geschafft. Jetzt läuft man fast nur gerade aus. Ab und zu geht es mal wieder runter. Ein Schild weist einen darauf hin, dass man jetzt in Österreich ist. Natürlich gibt es immer wieder Bänke, die einem zum Rasten einladen. Achtung – Kühe könnten einen über den Weg laufen. 🙂

Der Weg zweigt sich immer wieder ab. Doch wenn man sich links hält, kommt man auch direkt in Riezlern an. Sonst kann man immer wieder den Weg abkürzen. Doch ich bin froh das ich bis nach Riezlern gelaufen bin. Denn so kam ich noch an einem Fluss und einen kleinen Wasserfall vorbei. Ich liebe Wasserfälle. 🙂

Leider gab es dort keine Bank sonst wäre ich länger geblieben. Die Sonne hat mich schön aufgewärmt. Durch den Wald und dann konnte man schon Riezlern sehen. Hier waren dann schon wieder mehr Bänke aufgestellt, und wenn man Lust hatte, konnte man von hier gleich auf den nächsten Wanderweg gehen.

Doch ich wollte erst mich wieder warm wandern. Bevor ich am Abend mit Muskelkater auf der Couch liege und fix und fertig bin. Also ging es weiter den Berg runter und Richtung Riezlern Post Haltestelle. Hier warte ich auf meinen Bus, der mich wieder nach Mittelberg brachte.

Auf der Suche nach den Kessellöcher im Kleinwalsertal

Durch ein Bild wurde ich auf die Kessellöcher aufmerksam, und als meine Kollegen gemeint haben, dass es hier im Tal ist, musste ich dort einfach hin.

Beginn der Suche nach den Kessellöchern

Ich wollte diese Woche eh zur Naturbrücke also schaute ich nach und fand heraus das es eine Wanderung gibt, wo man beides sehen kann. Also ging es am Morgen los. Mit dem Bus nach Hirschegg, dort ging es dann erst mal den Berg hoch. Trotz der Morgenstunde war mir nach nicht mal einer halben Stunde zu warm in der Jacke. Eine atemberaubende Aussicht hat man auf das Tal und seiner Umgebung. Ein paar Blumen begleiten einen den Weg hoch. Schon war man oben und lief am Parsenn Lift dort war alles ruhig. Immerhin war hier kein Schnee mehr. Von dort ging es dann bergab. Schon war ich in Richtung Ifen unterwegs.

 

Bei meiner ganzen Wanderung traf ich kaum andere Wanderer. Alles war so schön ruhig und friedlich.

Die Straße entlang kamen mir nur wenige Autos entgegen. Zum Glück hatte ich die Sommerwanderkarte dabei. Denn ohne es zu merken, war ich schon an der Abzweigung vorbei gelaufen. 🙂

Also noch mal ein Stück zurück und der Weg war nicht gerade leicht. Sehr steil ging der Weg nach unten. Zuerst entdeckte ich die Brücke, die nur zur Wand führte. Doch von dort hatte man einen schönen Ausblick auf den kleinen Wasserfall. Hier verbrachte ich ein paar Minuten und genoss das tosen des Wassers.

 

Steiler Weg mit zu viel Schnee

Den Weg zu den Kessellöchern ging weiter nach unten, doch kaum 5 Meter weiter waren die ersten Schneefelder. Da es sehr steil nach unten ging und ich keine Lust hatte über den Schnee nach unten ins nirgendwo zu rutschen ging ich wieder ohne Sie gesehen zu haben.

Weiter zur Naturbrücke

Zwei Wochen sagte ich mir dann komme ich wieder vorbei und schaue mir sie an. Also machte ich mich auf den Weg zur Naturbrücke. Über Oberwäldele ging es dann rüber zum Wäldele und dort ging dann der Wanderweg zur Naturbrücke ab. Hier war es immer noch sehr ruhig. Doch man hörte nicht nur das Rauschen des Flusses, sondern auch die Wanderer, die dort unterwegs waren.

 

Nicht lange nach dem ich auf den Weg abgebogen war stand ich an der Abzweigung zur Naturbrücke. Der Weg war schmal und man konnte kaum nebeneinander herlaufen oder vorbei. Doch es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schon auf den Weg hat man eine grandiose Sicht auf die Naturbrücke. Das Wasser hat seinen Weg durch den Stein gesucht und gefunden. 🙂

Gleich darauf entdeckte ich den zweiten Wasserfall des Tages. Von der Naturbrücke aus sieht man ihn. Dadurch das noch nicht so viel los war, stand ich ein paar Minuten ganz allein auf der Brücke. Hier genoss ich die Geräuschkulisse und versuchte die Atmosphäre einzufangen. Über eine Stahltreppe kommt man auf der anderen Seite wieder nach oben. Dort geht ein schmaler Pfad zur Straße.

Das Schild meinte 10 min. zur Breitachbrücke und zur meiner Bushaltestelle. Langsam wurde es auch Zeit, denn ich sollte ja heute noch etwas arbeiten. Eine schöne Wanderung die erst anstrengend begonnen hat aber immer leichter wurde umso weiter lief.

Im nach hinein erfuhr ich das nicht weit von der Naturbrücke eine Hängebrücke steht. Also werde ich bald man wieder unterwegs sein. 🙂 Meine Suche nach den Kessellöchern war nicht erfolgreich doch habe ich so einiges vom Tal gesehen und beim nächsten Mal werde ich sie auf jeden Fall finden. 🙂