Interview mit Swantje Berndt

  1. Glauben Sie an die große Liebe?

Natürlich, ich habe sie sogar geheiratet.

  1. Was ist Ihr absolutes Lieblingsbuch und wie oft haben Sie es schon gelesen?

„Der Alchimist“ von Paulo Coelho, das Tao te king und „Viel Lärm um nichts“ von Shakespeare. Diese drei rangieren alle auf demselben Platz.

  1. Was war die bisher aufwendigste Vorarbeit?

Sehr gute Frage! Die Recherche zu „Der Sodomit“. Der Roman spielt im 15. Jahrhundert in Ungarn und ich habe ihn inmitten real existierender historischer Personen eingebettet. Ich war fix und alle, als ich den Roman endlich beendet hatte.

  1. Woher bekommen Sie die Ideen für Ihre Romane und Geschichten?

Kann ich nicht wirklich sagen. Sie springen mich an. Während ich mit den Hunden laufe oder Auto fahre. Plötzlich ist da eine Idee. Oft nur eine einzige Szene, um die ich dann die Geschichte spinne.

  1. Wie kommt Sie auf die Namen in Ihrer Welt bzw. erschaffen Sie die Welt bevor Sie das Schreiben beginnen oder während des Schreibens?

Wenn Sie das „Schlehentor“ meinen, da habe ich mir einfach etwas ausgedacht. Für gewöhnlich schreibe ich jedoch eher Urban-Fantasy, wenn ich denn in diesem Genre unterwegs bin, was mich davor bewahrt, Welten neu zu erfinden. Was wesentlich unkomplizierter ist.

  1. Welches Ihrer Bücher würden Sie gerne verfilmt sehen? Welche Schauspieler würden Sie dann gerne für Ihre Charaktere haben?

Also wenn, dann wäre das Schlehentor inklusive dem zweiten Band, der noch nicht ganz beendet ist, wohl am ehesten als Filmstoff geeignet. Aber so riesen Projekte mit bekannten Schauspielern finde ich oft langweilig. Zumindest als Zuschauer. Aber – rein theoretisch –  so ein kleines Projekt mit mutigen, leicht schrägen „Neulingen“ würde mir sicher Spaß machen.

  1. Das Bündnis der Sieben, einer meiner Lieblingsreihen. Wie kam es zu der Idee?

Schwierig. Da hatte ich zuerst die Hauptfigur im Kopf. Rein optisch, noch ohne Charakter. Ich habe mir überlegt, wie müsste so ein Mensch sein? Wie würde er leben? Und da ich Geheimbünde spannend finde und mich gern auch mal in der Angelologie tummele, kam eines zum anderen. Zudem finde ich die Idee des Wiedergeborenwerdens interessant.

Aber ich freue mich sehr, dass die Reihe Ihnen gefällt.

  1. Buch oder ebook in welcher Form lesen Sie lieber?

Praktischer ist das ebook. Aber ich bin da etwas nostalgisch und würde bestimmte Bücher nie in diesem Format lesen. Nur in Papierform.

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchten Sie gerne mal besuchen?

Die Zeit der französischen Revolution und die Renaissance.

  1. Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Schreibend. Auf jeden Fall. Aber ich werde die Dinge ruhiger angehen. Damit habe ich jetzt bereits begonnen. Es gibt vieles, was wirklich wichtig ist. Sicherlich auch gute Geschichten. Aber eben auch noch mehr. Und das „noch mehr“ habe ich in den letzten sechs Jahren zu sehr vernachlässigt.

 

Liebe Grüße,

 

Swantje Berndt

Homepage: http://www.swantje-berndt.de/

Facebook: https://www.facebook.com/s.b.sasori/

Interview mit Sarah Stankewitz / Sara Rivers

  1. Haben Sie ein Vorbild?

Ja, es gibt eine Autorin, die mich emotional jedes Mal mit ihren Romanen zerstört. Es bleibt einfach nie ein Auge trocken! Die Rede ist von meiner Göttin Colleen Hoover.

  1. Glauben Sie an die große Liebe?

Da ich sie vor fast fünf Jahren selbst gefunden habe, kann ich nur sagen: Ja. Es gibt sie, ganz sicher!

  1. Lenkt sie Social Media viel vom Schreiben ab?

Leider viel zu oft. Wenn man einmal auf Facebook unterwegs ist, kann man sich kaum davon lösen. Egal, ob es ums Nachrichten beantworten oder quatschen mit Kollegen und Lesern geht – ich muss das Handy dann schon in einen anderen Raum bringen, wenn ich mich lösen will! Oder einfach das Internet ausschalten 😉

  1. Was war bisher aufwendigste Vorarbeit?

Den Entstehungsprozess eines Buches empfinde ich nicht als aufwendig. Zeitfressender ist das, was danach kommt: Überarbeitung, Lektorat, Korrektorat, Testleser, Trailer, Werbung, Releasepartys … das ganze drumherum frisst wahnsinnig viel Zeit. Zum Teil mehr als das eigentliche Schreiben.

  1. Heart Affair ist eine wunderschöne Reihe? Wie kam es zu dieser Idee?

Vielen Dank! Die Idee kam mir bereits im Frühjahr 2016, Aiden hatte sich einfach in meinen Gedanken entfaltet und wollte sich nicht vertreiben lassen. Erst während ich den ersten Band schrieb, kamen mir dann die Ideen für Band 2 und 3.

  1. Welches Ihrer Bücher würden Sie gerne verfilmt sehen? Welche Schauspieler würden Sie dann gerne für Ihre Charaktere haben?

Puh, schwierige Frage. Wenn ich mich für eines entscheiden müsste, wäre es vermutlich Glacies – Gefangen im Eispalast. Einfach, weil ich mich beim Schreiben in dieses Königreich verliebt habe und es gern auf der Leinwand sehen würde.  Schaupieler: Ashley Benson als Stella und Tyler Blackburn als Damian bzw Alexander.

  1. Welche Ratschläge geben Sie jungen Autoren mit auf dem Weg?

Durchhalten! Es wird immer der Zeitpunkt kommen, an dem man alles hinschmeißen will und man glaubt, alles, was man fabriziert, ist schlecht. Aber auch diese Phasen gehen vorbei! Schreibt, worauf ihr Lust habt, das ist das Wichtigste.

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchten Sie gerne mal besuchen?

1864 … die fiktiven Brüder Damon und Stefan Salvatore besuchen 😉

  1. Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Am allerliebsten in einem kleinen Haus auf Island mit meiner Familie. Und mit einem Laptop zum Schreiben vor der Nase!

  1. Haben Sie schon weitere Bücher in Planung und könnten Sie uns ein bisschen davon verraten?

2017 steht einiges an. Am 01. April erscheint zunächst mein neuer Jugendroman ‚Endless Beauty’. Danach folgt der dritte Band der Heart Affairs und später mein neuer Rivers-Roman ‚Under your Surface’. Ansonsten lasse ich mich überraschen, welche Ideen wann rauswollen!

 

Gerade erschienen:

 

Ein Flug. Ein Neuanfang. Und der Wunsch nach Freiheit …
Rosie Coleman hat es satt, in den Ketten ihrer Familie zu versauern und entschließt spontan, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Doch als sie sich auf dem Weg von Florida nach Portland befindet, gerät ihr Flugzeug in heftige Turbulenzen und die Wolke sieben verwandelt sich in ihre persönliche Hölle.
Erst als sich ein fremder Mann neben sie setzt und sie mit seinen stechend grünen Augen und dem wilden Lächeln beruhigt, kämpft sie gegen ihre Flugangst an und akzeptiert ihr Schicksal.
So lange, bis das Flugzeug sicher landet und sich die Wege der beiden trennen. Mit dem Gedanken, den Mann mit den Smaragdaugen nie wieder zu sehen, sucht sie sich eine Wohnung in Portland und landet schließlich in einer WG, die ihr Leben abermals auf den Kopf und auf eine harte Probe stellt. Wird sie ihre Selbstzweifel ablegen und sich endlich so akzeptieren, wie sie ist? Oder wird sie sich immer wieder selbst im Weg stehen und riskieren, dabei alles zu verlieren?

Homepage: http://sarahstankewitz.wixsite.com/sarah-stankewitz

Facebook: https://www.facebook.com/SarahStankewitzAutorin/

 

Interview mit Tabea S. Mainberg

Achtung Spoiler! Wer On Fire noch nicht kennt, sollte Frage 6 einfach überlesen! Oder das Interview erst dann Lesen 😉

 

  1. Hast du ein Vorbild?

Nein, ich habe mich noch nie an einer Person orientiert.

  1. Gibt es von Ihnen veröffentlichte Werke, die Sie im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hätten?

Die Frage kann ich nicht eindeutig mit ja oder nein beantworten. Die ersten Romane sind aus handwerklicher Sicht mit den Aktuellen nicht vergleichbar. Somit würde ich es so gesehen, heute anders schreiben. Inhaltlich bin ich nach wie vor begeistert.

Mein kleiner Ausflug in das Chick-Lit-Genre ist vielleicht so ein Buch. Sweet Dreams ist süß, aber das bin ich nicht. Dafür spricht jedoch, dass ich es ausprobiert und festgestellt habe, dass es nicht passt und kann es abhaken, ohne dass mir die Idee weiterhin durch den Kopf spukt.

  1. Lenkt sie Social Media viel vom Schreiben ab?

Nein mittlerweile nicht mehr. Ich habe gelernt mich zu strukturieren und es gestaltet meinen Arbeitsalltag abwechslungsreicher. Weiterhin mache ich es sehr gern, da ich dadurch den Kontakt zu meinen Lesern erlebe. Vieles hat sich etabliert und dadurch gewinne ich Zeit neue Kanäle zu erschließen. Whats-Pap ist eine solche Plattform oder auch meine neue Homepage.

  1. Was war dein erstes Buch, wurde es veröffentlicht oder liegt es immer noch in der Schublade?

Verlogene Wahrheit Teil 1 – das Buch habe ich 2010 begonnen und es erschien im September 2014. Da gab es bereits zwei Veröffentlichungen. Der Roman ist mit mir gewachsen und bin froh, dass ich damals so vorgegangen bin.

  1. Ihre Büchertitel sind immer sehr spannend. Beim Lesen entdeckt man manchmal, warum das Buch so heißt. Als Beispiel mein allererstes Buch von dir – Die Perlentaucherin. Wie entstehen die Buchtitel?

Ich liebe Metapher, die aufgrund des Titels erahnen lassen, was sich dahinter verbirgt. Die Titel stehen mittlerweile bereits zu Beginn fest. Änderungen im Schreibprozess sind eher marginal.  Da wird vielleicht aus Leidenschaft Sehnsucht. Wie bei den Geschichten, sind sie einfach da. Anders kann ich das nicht erklären.

  1. Mein Lieblingsbuch ist On Fire, im Moment noch ;). Wie kam es zu dieser Idee, das der Held eigentlich der Böse bzw. der Mörder ist?

Ich liebe ausgefallene Charaktere, die nicht sofort auf eine bestimmte Eigenschaft fixiert werden können. Den Antagonisten so zerrissen zu erschaffen, ist eine spannende Angelegenheit. Einerseits sollte er das Böse verkörpern, andererseits sollten die Leser ihn lieben und mit ihm fühlen. Ich bin ein ausgesprochener Krimifan und am liebsten mag ich Ermittler oder auch Täter, hinteren deren Fassade sich etwas geheimnisvolles verbirgt.

  1. Welches deiner Bücher würdest du gerne verfilmt sehen? Welche Schauspieler würden Sie dann gerne für Ihre Charaktere haben?

Verlogene Wahrheit und Perlentaucherin sind die beiden, die aus meiner Sicht die besten Chancen hätten, ein Erfolg zu werden. Schauspieler – nein, da kann ich mich nicht festlegen. Sollte Hollywood anrufen, hoffe ich, dass sie eine gute Vorauswahl getroffen haben. 😉

  1. Welche Ratschläge gibst du jungen Autoren mit auf dem Weg?

Schreibt aus Leidenschaft und nicht um zu veröffentlichen! Mein Motto seit Beginn an lautet: Du musst brennen, was du in anderen entzünden willst. Lasst Euch nicht beirren und Eure Romane in Foren und Lesegruppen im Schreibprozess auseinandernehmen. Das kann aus meiner Sicht eher demoralisieren. Der Qualitätscheck und eine Verbesserung erfolgen im zweiten Schritt. 

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchtest du gerne mal besuchen?

Da bin ich eher leidenschaftslos. Ich glaube trotz der besorgniserregenden Entwicklungen, in einer super Zeit und noch viel mehr in einem guten Land leben zu dürfen.

  1. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Ich hoffe, dass ich noch viele gute Romane und meine Leser begeistern kann. Vielleicht schreibe ich parallel für einen Publikumsverlag. Auf jeden Fall möchte ich nichts anderes mehr machen.

Gerade erschienen:

Eislady – brennende Sehnsüchte

Die Eislady erliegt der bittersüßen Verlockung und erlebt die Leidenschaft einer bizarr-erotischen Beziehung mit ihrer wiedergefundenen Jugendliebe Tyler.

Grace‘ Vorhaben, sich auf eine glückliche und ehrliche Partnerschaft mit Tyler einzulassen, will ihr nicht gelingen. Obwohl er sie auf Händen trägt, verfällt sie erneut in ihre alten Muster der Unnahbarkeit. Eine Trennung der beiden ist das traurige Ergebnis.
Verzweifelt ringt Grace nach Antworten auf die schmerzende Frage: Warum sie keine Gefühle zulassen kann? Warum sie abermals das zerstört, was sie liebt? Auf der Suche nach Auswegen und ihrem wahren ICH gerät sie in große Gefahr.

Ihre Erlebnisse gehen unter die Haut und werfen viele Fragen auf. Wird Tyler verstehen, was sich hinter Grace kühlen Fassade verbirgt? Schafft er es, ihr Eis zum Schmelzen zu bringen? Und wird Grace den Schatten ihrer Vergangenheit entkommen und sich endlich ihre Leidenschaft hingeben?

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Interview mit Helen Baxter

Helen Baxter Interview

 

  1. Passwort Liebe war das letzte Buch was ich von Ihnen gelesen habe. Wie sind Sie auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen?
    Ich hab bei Aldi an der Kasse einen Mann mit faszinierenden heterochromen Augen gesehen, das war die Initialzündung zur Geschichte, die ich dann drum gesponnen habe.

 

  1. Wenn Ihr Passwort: Liebe verfilmt werden soll. Welche Schauspieler sollten die Hauptrollen spielen dürfen bzw. welche hätten Sie gerne.
    Sehr schwere Frage, Ich könnte mir aber Kate Winslet als Elen Chandler vorstellen, aber den Schauspieler??? Sehr schwer. Vielleicht Orlando Blum. Dem traue ich auch eine ernste Rolle wie Raven zu.

 

  1. Wie schwer war es bzw. wie lange hat es gedauert, das Buch an einen Verlag zu bringen?
    Da ich inzwischen Selfpublisher bin, weil ich mit meinem Verlag nicht so gute Erfahrungen gemacht habe, war es kein Problem. Ich will gar keinen Verlag mehr haben, auch wenn es sehr viel Arbeit ist, das alles alleine so hinzubekommen.

 

  1. Wie haben Sie sich gefühlt als sie in einer Buchhandlung ihr Buch gesehen haben?
    O. Es steht nur in der  örtlichen Buchhandlung bei uns im Dorf, da allerdings direkt neben Dan Brown. Ich bin trotzdem megastolz!
  1. Haben Sie ein Vorbild?
  • Hemingway

 

  1. Lenkt sie Social Media viel vom Schreiben ab?
    Ja viel zu oft.

 

  1. Wie lautete die Leserkritik, über die Sie sich bislang am meisten geärgert haben?
    Ich ärgere mich nicht über schlechte Kritiken. Ein zwei Sterne Kritik, der die Geschichte nicht gefallen hat, aber ein Lob für gute Grammatik und ‚erfreulich wenige Fehler‘ aussprach, hat mich sogar ungeheuer erfreut. Mit konstruktiver Kritik kann ich sehr gut leben, nehme mir auch das eine oder andere an. Diejenigen, die einen Stern vergeben, nur um schlecht zu machen, ignoriere ich stumpf. Die haben es eh nicht gelesen, wieso sie also ernst nehmen?

 

  1. Sie schreiben erotische Liebesromane. Über welches andere Thema bzw. Genre würden Sie gerne ein Buch schreiben?
    Ich versuche es mit etwas Thrill zu würzen. Einen reinen Krimi würde ich gerne mal versuchen.

 

  1. Gibt es von ihnen veröffentlichte Werke, die sie im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hätten?
    Meinen Erstling Samt liebe ich von der Geschichte her sehr, aber heute würde ich vieles anders schreiben. Man lernt halt dazu, das ist auch gut so.

 

  1. Haben Sie schon weitere Bücher in Planung und könnten Sie uns ein bisschen davon verraten?
  • Im März wird mein neues Buch kommen, etwas Orientalisches mit viel Spannung, mehr wird aber noch nicht verraten. 

Gerade erst erschienen:

Scharfer Sand 

Scharfer Sand von Helen Baxter

 

Gila ist Undercover-Agentin und die schärfste Waffe des Geheimdienstes. Ihre Zielperson ist Omar Chahid, ein Pate der internationalen Sandmafia. Um an ihn heranzukommen, wird sie in den Harem des wohlhabenden Iraners Rahim Ghadiri eingeschleust, einem Freund Omars. Ein einfacher Job, glaubt sie zunächst, doch Rahims erotischer Anziehungskraft kann sie sich kaum entziehen.
Bald überstürzen sich die Ereignisse. Ist Omar in Wahrheit der Geldgeber einer extremistischen Organisation? Kann sie Rahim auf ihre Seite ziehen, ohne ihre Identität aufzudecken? Und welche Rolle spielt Tarik, Rahims Leibwächter?
Begleitet Gila auf ihrer gefährlichen Mission voller Scharfsinn, Liebe, Gefahr und Leidenschaft, von Berlin über Abu Dhabi zum mörderischen Showdown in die Wüste.

Facebook: https://www.facebook.com/Helen.Baxter.Samt/

Interview mit Ki – Ela Stories

Interview mit Ki-Ela Stroies

  1. Haben Sie ein Vorbild?

Nein, das habe ich nicht.

  1. Gibt es von Ihnen veröffentlichte Werke, die Sie im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hätten?

Im Nachhinein fallen mir immer Dinge ein, die ich vielleicht anders besser gelöst hätte. Aber das sind eher Kleinigkeiten.

  1. Auf Ihrer Homepage gibt es immer wieder neue Fortsetzungsgeschichte. Diese Geschichten gehören immer wieder zu meinem Morgen dazu, man kann es kaum erwarten, wenn der nächste Teil herauskommt. Wie kam es zu dieser Idee?

Ich mag das direkte Feedback von den Lesern nach jedem Teil. So bekomme ich die Reaktionen viel besser mit und kann testen, wie manche Szenen wirken.

  1. Lenkt sie Social Media viel vom Schreiben ab?

Soziale Netzwerke sind für mich wichtige Marketingplattformen, von daher ist es notwendig, dort täglich reinzuschauen. Aber natürlich sind es auch enorme Zeitfresser.

  1. In Ihren Bücher geht es meist um sehr starke Emotionen. Spüren Sie diese Emotionen beim Schreiben bzw. ist es leicht diese zu schreiben?

Ja, ich leide schon mit meinen Protagonisten mit. Aber mir fallen dramatische Entwicklungen deutlich leichter als „Friede-Freude-Eierkuchen“-Szenen. 🙂

  1. Welches Ihrer Bücher würden Sie gerne verfilmt sehen? Welche Schauspieler würden Sie dann gerne für Ihre Charaktere haben?

Ich könnte mir „Mias Schatten“ gut als Film vorstellen. Vor allem, weil die Protagonisten ja viel unterwegs sind. Aber konkrete Namen fallen mir dazu nicht ein.

  1. Welche Ratschläge geben Sie jungen Autoren mit auf dem Weg?

Sich nicht von schlechten Kritiken runterziehen lassen und immer weiter schreiben.

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchten Sie gerne mal besuchen?

Das Jahr 2649. 😀
Nein, keine Ahnung.

  1. Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Vor dem PC mit hoffentlich noch guten Ideen für Geschichten.

 

  1. Haben Sie schon weitere Bücher in Planung und könnten Sie uns ein bisschen davon verraten?

Ich hoffe, eine weitere Geschichte meiner „Hexen“ erzählen zu können. Aber da stecke ich erst in den Anfängen.

Homepage: http://ki-ela-stories.de/

Facebook: https://www.facebook.com/Ki.Ela.Stories/

 

Interview mit Alia Cruz

Interview mit Alia Cruz

  1. Haben Sie ein Vorbild?

Nein, es gibt viele Autoren, deren Bücher ich gerne lese, aber ein richtiges Vorbild habe ich nicht.

 

  1. Gibt es von Ihnen veröffentlichte Werke, die Sie im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hätten?

Im Laufe der Jahre lernt man natürlich hinzu, sicher verändert sich auch ein wenig der Schreibstil und man verbessert sich … hoffentlich. Aber es gibt kein Buch, das ich wirklich im Nachhinein bereue veröffentlicht, geschweige denn, es so wie es ist, geschrieben zu haben.

 

  1. Wie lange brauchen Sie für das Schreiben eines eigenen Buches?

Das kommt ganz darauf an, was sonst noch so in meinem Leben los ist. Ich arbeite ja auch noch im Galoppsport als Moderatorin und Journalistin. Wenn die Saison in vollem Gange ist, dann geht es beim Schreiben natürlich nicht ganz so schnell. Also schwer zu sagen, zwischen drei  Monaten und einem Jahr liegt da wohl irgendwo die Spanne.

 

  1. Lenkt sie Social Media viel vom Schreiben ab?

Nein, wenn ich schreibe und mich konzentrieren möchte, dann bleiben Facebook und Co aus.

 

  1. Wie haben Sie sich gefühlt als sie in einer Buchhandlung ihr Buch gesehen haben?

Bisher hatte ich dieses Erlebnis noch nicht, da ich als Selfpublisher über amazon veröffentliche und auch meine Verlagstitel sind bisher über Internet erhältlich und im Buchhandel nur bestellbar.

 

  1. Ich habe gerade Sky und Dawn fertig gelesen. Beide Bücher sind fesselnde Fantasy – Liebesgeschichten. Wie kam es zur dieser Idee?

Die Idee ist vor Jahren entstanden, als ich Besuch von einer guten Freundin hatte. Sie meinte: „Kannst du nicht mal eine Gestaltwandler-Serie schreiben?“

Wir haben ein bisschen darüber diskutiert und ich hab mir ein paar Sachen auf einem Block notiert. Der Block wanderte dann aber für mehrere Jahre in eine Schublade. Beim Umzug Anfang letzten Jahres ist er mir in die Hände gefallen und die Gestaltwandler haben mich einfach nicht mehr losgelassen.

  1. Welches Ihrer Bücher würden Sie gerne verfilmt sehen? Welche Schauspieler würden Sie dann gerne für Ihre Charaktere haben?

Schwierige Entscheidung, am liebsten alle 🙂

Bei den SAJs könnte ich mir Johnny Depp gut als Taylor Crow aus Spiel mit dem Risiko vorstellen.

Wobei, wenn ich so darüber nachdenke als Fantasy-Film-Fan, wäre es natürlich toll wenn meine Vampirtrilogie verfilmt würde. Jared Leto wäre für mich der perfekte Darek.

 

  1. Welche Ratschläge geben Sie jungen Autoren mit auf dem Weg?

Weitermachen und an sich selbst glauben. Vor allen Dingen schreiben, weil man es gerne tut und die Geschichten raus müssen, nicht mit dem Ziel vor Augen das große Geld machen zu wollen.

Um zu starten würde ich auch immer empfehlen an Schreibwettbewerben teilzunehmen. Macht sich gut in der Vita und kann auch zu Erfolgen und Beziehungen zu Verlagen, Bloggern etc. führen.

 

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchten Sie gerne mal besuchen?

Ägypten zur Zeit von Kleopatra hätte ich gern mal gesehen.

 

  1. Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?

Ich hoffe immer noch gesund und munter genau, an dem Platz, wo ich mich gerade befinde. Bin sehr glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Logischerweise hält das Leben aber immer wieder positive und negative Überraschungen bereit. Letztendlich zählt dann, was wir selbst daraus machen.

 

Homepage: http://www.adsmith.de/

Facebook: https://www.facebook.com/Alia-Cruz-339160606206996/

Interview mit Mia Kingsley

Mia Kingsley

  1. Hast du ein Vorbild?

Ich habe kein direktes Vorbild, da meine Laune diesbezüglich ständig wechselt, und ich auch, wenn ich privat lese, eher im Thriller-Genre unterwegs bin. Im Grunde bewundere ich jeden, der professionell an die Sache herangeht. Ich habe meinen absoluten Traumberuf, aber es ist eben auch ein Job, der meine Miete zahlt und mir das selbstbestimmte Leben ermöglicht. Wie bei jedem anderen Bürojob auch, setzte ich mich morgens an den Computer, schreibe ein bestimmtes Pensum, und erledige, was anfällt. Das Warten auf die berühmte Muse oder Schreibblockaden sind ein Luxus, der für mich nicht infrage kommt.

 

  1. Lenkt dich Social Media viel vom Schreiben ab?

Nein. Ich habe im Sommer rigoros jeden stummgeschaltet und sehe nur rein, um meine eigene Autorenseite am Laufen zu halten und Nachrichten zu beantworten. Zwar bin ich da und erreichbar, aber ich habe keine Zeit, um Zeit auf Facebook zu verplempern. Nachdem ich im November ein Bild gepostet hatte, weil ich abgenommen habe, bin ich von vielen angeschrieben worden, wie ich das gemacht hätte. Nahezu jedes Mal, wenn ich geantwortet habe, dass ich eben Sport gemacht und meine Ernährung umstellt habe, lautete die Antwort: Ach, man würde ja gerne, hätte aber einfach keine Zeit für Sport. Ironischerweise kam diese Entgegnung immer von Leuten, die sehr aktiv auf Facebook sind. Jeder Tag hat 24 Stunden und letztlich ist es meine eigene Entscheidung, ob ich sie auf Facebook verschwende oder eben das nächste Buch schreibe – woraufhin eben genannte Leute sich auch wieder wundern, wie ich so schnell beim Schreiben sein kann.

 

  1. Wie lautete die Leserkritik, über die du dich bislang am meisten geärgert hat, bzw. woher kommt die Einführungsseite bzw. Warnung bei jedem Buch?

Am meisten habe ich mich bisher über eine Rezension geärgert, in der geschrieben wurde, dass das Buch leider nicht lesbar ist, weil es auf Englisch sei. Keines meiner Bücher wurde bisher übersetzt, sodass ich mir absolut nicht erklären kann, wie die Leserin darauf gekommen ist.

Die Warnung am Anfang des Buches resultiert daraus, dass ich im Laufe der Jahre, die ich nun als Schriftstellerin tätig bin, gelernt habe, wie wenig Leser tatsächlich den Klappentext lesen. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass explizite Szenen in den Büchern vorkommen und informiere bereits in der Buchbeschreibung darüber. Trotzdem habe ich im Laufe der Zeit viele Rezensionen bekommen, die bemängeln, dass Sex explizit erzählt wird.

Da ich in den Dark-Romance-Romanen viele grenzwertige Themen anschneide und mir klar ist, dass diese unmöglich jedermanns Geschmack sein können, wollte ich bewusst eine Warnung auf der ersten Seite aussprechen, um zu verhindern, dass es aufgrund der Thematik negative Rezensionen hagelt. Der Leser/Die Leserin ist gewarnt und kann nachher nicht behaupten, es nicht gewusst zu haben, denn anders als die Buchbeschreibung steht es eben vorne drin und kann nicht so leicht ignoriert werden.

 

  1. Welches deiner Bücher würdest du gerne verfilmt sehen und mit welchen Schauspielern?

Keines. Mir persönlich gefällt das Verlangen zwischen den Protagonisten und das Hinfiebern auf den ersten Kuss/den ersten Sex am besten und ich kann mir keine Ab-12-Jahren-Version meiner Bücher vorstellen, in der das vernünftig porträtiert werden würde. Ich könnte mir einen Porno mit gewissen Darstellern vorstellen, aber ich fürchte, dafür gibt es in meinen Geschichten dann doch wieder zu viel Handlung.

 

  1. Welches ist dein bestes (oder Lieblingsbuch) von allen, die du geschrieben hast?

Keines und alle. Wenn ich die Idee nicht für gut halten würde, wäre es eine ziemliche Zeitverschwendung, das Buch zu schreiben. Dementsprechend liebe ich natürlich meine Figuren und wie die Handlung sich entfaltet. Da ich aber immer darauf aus bin, besser zu werden, meinen Stil weiterzuentwickeln und auf neue Ideen zu kommen, fällt es mir schwer, nicht nach ein oder zwei Jahren in ein »altes« Buch zu sehen und zu denken: »Oh, das hätte ich aber besser/anders/eleganter machen können.«

 

  1. Gibt es von deinen veröffentlichte Werke, die du im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hättest?

Nein. Wie schon in der vorherigen Frage erwähnt, hat alles seinen Platz zu der jeweiligen Zeit und das ist auch in Ordnung so. Ich kann nicht sagen, dass ich irgendetwas bereue oder grundsätzlich hätte anders machen wollen. Genau wie im richtigen Leben entwickelt man sich immer weiter und sagt das ein oder andere Mal »Hätte ich dieses oder jenes schon gewusst, dann …«, aber letztlich schaue ich eher nach vorn, als mich zu lang über Vergangenes zu ärgern. Das bringt nichts.

 

  1. Hast du schon weitere Bücher in Planung und könntest du uns ein bisschen davon verraten?

Natürlich. Immer. Ich schreibe meist an zwei bis drei Projekten parallel, weil ich mich wirklich unfassbar schnell langweile. Allerdings rede ich nicht gern über meine Arbeit, weil es eben oft passiert, dass ich meinen Plan komplett über den Haufen werfe und etwas ganz Anderes mache. Themen, mit denen ich mich aber auf jeden Fall noch beschäftigen werde, sind Biker, Kunstfälscher und dann ist da noch diese Idee mit dem Diamantenraub …

 

  1. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

An meinem Schreibtisch, vor dem iMac und wahrscheinlich mit dem iPhone 14S (oder je nachdem, wie weit wir dann sind), während ich Kaffee trinke und überlege, welches Buch ich beenden soll. Ich weiß ja, was meine Testleserinnen am liebsten wollen, aber meistens ignoriere ich es. Sorry, Mädels.

 

  1. Wenn Zeitreisen möglich wären, welche Zeit möchtest du gerne mal besuchen?

Ich würde gern mit Edgar Allan Poe einen Kaffee trinken und ihn ein wenig anhimmeln. Ansonsten habe ich in Bezug auf Zeitreisen keine großen Ambitionen. Es gibt sicher viele interessante Ereignisse, aber die meisten davon sind aus sicherer Entfernung betrachtet vermutlich besser zu genießen. Ich denke beispielsweise an die Französische Revolution oder die Pest. 

 

 

  1. Soul on Ice ist einer meiner Lieblingsbücher. Es ist nicht wie ein normaler Liebesroman. Wie kam es zu der Idee?

Normalerweise bin ich eine sehr strenge Planerin und überlege mir vorher ganz genau, was wann wie mit wem passieren wird. Deshalb bin ich auch so schnell, wenn ich dann beginne, ein Buch zu schreiben, weil ich genau weiß, wie es enden wird und wie ich es erzählen möchte. »Soul on Ice« erschien zuerst auf Wattpad und statt vorher zu planen, habe ich auf die Kommentare der Leser reagiert und versucht, genau das Gegenteil von dem zu machen, was sie erwartet haben. Das ließ die Geschichte sehr action- und abwechslungsreich werden. Für die eBook- und Taschenbuchausgabe habe ich ein paar weitere Kapitel hinzugefügt, weil sich (mal wieder) alle beschwert haben, dass sie nicht genug bekommen können.

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