Eine Zeitlang habe ich immer gesagt, ich lese alles außer Horror. Dann habe ich gemerkt, dass das so nicht stimmt. Überwiegend lese ich Liebes- und Fantasyromane. Ab und zu mal einen Thriller oder Historie.

Seit einem Jahr habe ich Sachbücher für mich entdeckt. Mit Sachbüchern meine ich nicht nur Back- oder Bastelanleitungen. Nein, Persönlichkeitsentwicklung, Biografien und Knowhow aus verschiedenen Bereichen.

Das Interessante bei diesen Büchern ist, dass – genauso wie bei normalen Romanen – die Sprache des Autors viel ausmacht. Bei manchen Büchern beginne ich zu lesen und das Thema wird mir staubtrocken erklärt und erzählt. Dann wiederrum habe ich Autoren, die mir das so schön bildlich beschrieben, dass ich es direkt vor mir sehen kann. Es ist für mich sehr verständlich erklärt.

Bevor ich in dieses Genre eingetaucht bin, hatte ich immer gedacht, dass diese Bücher eher trocken und voller Fakten sind. Doch meine Meinung musste ich ändern. Ja, es gibt meist eine Menge Fakten, sonst wären es ja keine Sachbücher. Tatsächlich aber können sie auch durchaus Humor haben und oft sehr fesselnd sein. So dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte, um schnell mehr über dieses plötzlich interessante Thema zu erfahren.

Jetzt lese ich jeden Morgen ein Kapital aus einem Sachbuch, das mich gerade interessiert. Aber auch Sachbücher, die mir empfohlen wurden und ich gerne wissen möchte, ob sie wirklich so interessant sind. Ich lerne immer wieder Neues über die Themen, die mich interessieren und gleichzeitig auch über mich und meine Lesegewohnheit.

Hat dich auch schon einmal ein neues Genre überrascht?