Plastikfrei Leben – als Blogger und Mensch 

Ich beschäftige mich seit knapp einem halben Jahr mit Persönlichkeitsentwicklung. Dabei bin ich wieder über ein Thema gestolpert, das mir am Herzen liegt.

Die Natur

Ich liebe es, spazieren zu gehen. Die Stille zu genießen und die Natur zu betrachten. Sie ist einfach der Wahnsinn, was sie alles erschaffen kann.

Mein Leben hatte ich schon immer recht „Müll“-reduziert gelebt. Doch jetzt merke ich, dass es noch viel mehr Möglichkeiten gibt. Dass Plastik auch nicht gerade sehr gut ist und überall zu finden ist.

„Wird die Plastikproduktion nicht gebremst, wird im Jahr 2050 mehr Plastik als Fische in Ozeanen schwimmen.“

 Mein erster persönlicher Schritt war noch vor meinem „großen Erwachen“. Ich hatte mir einen Soda-Stream besorgt und kaufe für mich keine Plastikflaschen mehr ein. Die Sirup-Flaschen katte ich mir gekauft, doch jetzt ist auch damit Schluss.

„Ca. 450 Jahre dauert es, bis eine Plastikflasche abgebaut ist.“

Jetzt achte ich viel mehr darauf, was ich kaufe. Es ist aber wirklich sehr schwer, einkaufen zu gehen, ohne dabei Plastik mit zu kaufen. Zumindest in normalen Supermärkten. Zwar steht in vielen Büchern, dass es immer Alternativen gibt wie z.B. Flaschen aus Glas. Bei dem Supermarkt, in dem ich einkaufe, gibt es aber kaum Alternativen. Also muss ich meine Gewohnheiten ändern.

 

Beim Einkaufen für das Bad ist es auch nicht gerade leicht. Meine Zahnbürste habe ich umgewechselt in eine aus Bambus. Sobald man sich an den Geschmack von Holz im Mund gewöhnt hat, ist es wie jede andere Zahnbürste. Bei Kosmetik ist es da schon etwas schwieriger. Ich achte da vor allem darauf, ob die Produkte Mikro-Plastik-Anteile enthalten und ich versuche dann, Alternativen dazu zu finden. Bei manchen Produkten finde ich aber einfach noch nichts.

Solltet ihr Alternativen kennen, schreibt sie mir einfach als Kommentar.

Auch bei den Produkten für die Küche überlege ich mir zweimal, ob es nicht plastikfreie Alternativen gibt. Bei der Umstellung auf ein plastikfreies Leben, sieht man plötzlich überall Plastik.

 

Auch in der Buchbranche merkt man einen Wandel. So gibt es schon so manch ein Verlag, der Bücher nicht mehr einschweißt, sondern „Gütesiegel“ aus Papier verwendet. In Buchhandlungen werden einem Papiertüten oder Stoffbeutel anstelle von Plastiktüten angeboten. Als Blogger bekomme ich auch ab und zu mal ein paar nette Pakete von Verlagen zugesendet und ich muss sagen, dabei ist jetzt eher weniger Plastik dabei. Ein einziges Mal war ein Buch eingeschweißt und das ist schon über ein Jahr her.

 

Das freut mein Herz. Auch andere Firmen und Supermarktketten sind dabei, sich zu ändern. Auch die Politik hat erste Schritte unternommen.

Doch beginnt es nicht dort. Wir müssen beginnen. Wir müssen zeigen, dass wir auf Plastik verzichten und dass es den Läden und Firmen nichts nützt, weiterhin gewisse Sachen zu verkaufen.

Achtet bei eurem nächsten Einkauf mal an der Kasse auf das, was in eurem Einkaufswagen liegt. Wie viel davon ist Plastik und für wie viel davon gibt es plastikfreie Alternativen, die teilweise sogar gleich günstig oder gar günstiger und vor allem naturverträglicher sind?

 

Beim Schreiben kommt mir in den Sinn, wie es denn war, als wir Kinder waren. Gab es damals auch schon so viel Plastik? Ich erinnere mich daran, dass es bei uns zuhause Glasflaschen gab, keine Plastikflaschen oder Mehrwegplastik. Eine Zeitlang hatten wir beim Metzger auch unsere Tupperdosen abgegeben und die wurden befüllt. Hmmm

 

Gerne halte ich euch auf dem Laufenden, wie es mit der Befreiung von Plastik in meinem Leben läuft. So manches ist wirklich nicht einfach.

„Pro Jahr sterben mehr als 1000 Schildkröten, weil sie sich im Plastikmüll verheddern.“

 

Falls ihr euch auch für das Thema interessiert:

Besser leben ohne Plastik – Nadine Schubert, Anneliese Bunk

https://www.careelite.de/  – interessante Artikel und Shop

https://gopandoo.de – Shop für Bambusprodukte