1 Frage – 1 Antwort

Hier die Frage: 

Wenn du ein Buch verschenkten könntest welches wäre das und Warum?

Mich hat diese Frage sehr beschäftigt und habe min. 3 mal meine Meinung geändert. Also dachte ich mir frag ich mal ein paar andere. Freunde und Familie gefragt und keine hatte die gleiche Antwort. Deshalb stellte ich jetzt die Frage ein paar Autoren, Blogger, Verlage und alle jene die mit Büchern zu tun haben. Hier sind die Antworten!

Marion Stieglitz – Autorin:

Ich würde einen Klassiker verschenken und zwar „Emma“ von Jane Austen. „Emma“ war der erste Austen-Roman, den ich als Teenager gelesen habe und ich war damals sehr beeindruckt, wie modern ein 200 Jahre altes Buch doch sein kann.
Emma ist zugleich bis heute meine Lieblings-Austen-Frauenfigur, denn ich halte sie für eine Vorreiterin aller liebenswert-chaotischen Heldinnen a la Bridget Jones & Co. Emma ist eigenwillig und manchmal ziemlich starrsinnig. Zugleich ist auch humorvoll und steckt voller Ideen. Sie macht Fehler, aber sie lernt daraus und dadurch wirkt sie menschlich – und sehr inspirierend.

 

Catherine Ritter – Autorin:

Wenn ich ein Buch verschenken könnte, wäre das „First Night“ von Clannon Miller. Dieses Buch war das Erste, was ich im Selfpublishing gelesen habe, und es hat mich wirklich mitgerissen. Es hat mich motiviert, die vorher schon installierte Kindle-App auf meinem Handy endlich auch mal zu nutzen und ich kann es wirklich nur empfehlen! Vor allem am Anfang gibt es eine Szene, die ich einfach unvergleichlich finde.

 

Swantje Berndt – Autorin:

Ich würde meine „Spiegelbrüder“ verschenken. Zum einen, weil der Roman die Leser herausfordert, und zum anderen, weil er sehr dick ist. 😉

 

Helen Baxter – Autorin:

Man sagt, ein Buch geht immer. Aber man sollte den Lesegeschmack des zu Beschenkenden kennen und deshalb eins auswählen, was man am besten selber schon gelesen hat. Nur so kann man entscheiden, ob es bei dem Richtigen landet. Ein Buch ist ein Freund, und wenn man die richtige Wahl trifft, bereitet es auch Freude.

 

Celeste Ealain – Autorin:

Ich würde ‚Werde sichtbar‘ von meinen Romanen wählen, da ich persönlich finde, dass er einen sehr lange – selbst nach dem Schließen des Buches – nachdenklich zurücklässt. Man fragt sich, welche immanenten Fußabdrücke man im Leben anderer hinterlässt.

 

Andrea Delveaux (Alia Curz, A. D. Smith) – Autorin:

Wenn ich nur ein Buch verschenken dürfte, wäre es etwas Zeitloses. Es gibt ein Buch das ich regelmäßig alle paar Jahre selbst immer wieder aus dem Regal hole und das ist „Der kleine Prinz“. Eine der schönsten Geschichten, die je geschrieben wurde. Außerdem gibt es so viele hervorragend gemachte Ausgaben. Ich würde also sagen von innen und von außen die richtige Wahl.

 

Clannon Miller – Autorin:

Das kann ich leider nicht in einem Satz beantworten, denn es kommt immer auf denjenigen an, den ich mit dem Buch beschenken möchte, auf seinen Lesegeschmack und seine Bildung. Da ich selbst sehr viel und quer durch alle Genres lese, habe ich auch kein Lieblingsbuch, von dem ich der Meinung bin, jeder muss es unbedingt mal gelesen haben. Wenn ich denjenigen aber nicht kenne, so würde ich ihm vermutlich eines meiner eigenen Bücher schenken. Ich denke da an „Harvestine: Sieben Jahre und vier Sommer“, denn dieses Buch enthält neben einigen autobiografischen Anteilen auch vielerlei anderes Persönliches und literweise Herzblut von mir. Es ist so ein klein wenig ein Spiegel meiner Seele und Denke. Wenn mich der Beschenkte kennenlernen möchte, dann wäre Harvestine ein passendes Geschenk.

 

Sarah Saxx – Autorin:

Ich würde »Wie die Luft zum Atmen« von Brittainy C. Cherry verschenken, weil es mich von der ersten Seite an umgehauen hat und mich selten ein Buch emotional so berührt hat wie dieses.

 

Alexa Kim – Autorin und A & K Buchcover:

Ich würde mich nämlich definitiv für die Neuauflage der Fantasy-Romance Trilogie „Aphrodites Söhne“ von Ivy Paul entscheiden, die nächstes Jahr erscheint, und für die ich auch die Cover designt habe. Ich mag Fantasy-Romance und ich mag Geschichten, die sich an die griechische Antike anlehnen (gibt es m. E. viel zu wenig) 😉

 

Talawah Verlag – Norman Doderer:

Wir als Verlag sind natürlich in der glücklichen Lage wirklich Bücher verschenken zu können – das ist fabelhaft und wird von uns auch gerne im Rahmen von Gewinnspielen etc. so praktiziert 😊 In diesem Rahmen verschenken wir natürlich in erster Linie unsere frischgeschlüpften Babies, damit sie ist in die große weite Welt hinausziehen und ein neues, wundervolles Zuhause finden können.
Wenn du mich persönlich fragen würdest, welches Buch ich verschenken würde, dann wären das im Moment unsere in zwei Kategorien für den Deutschen Phantastikpreis nominieren „The U-Files: Die Einhorn Akten“ … schließlich sollte doch jeder (s)ein Einhorn haben 😀

 

KoLibri Lektorat

Ich würde die Harry Potter Reihe verschenken, weil sie mich damals in eine Welt entführt hat, die es zum ersten Mal geschafft hat, dass die gelesenen Worte wie ein Film vor meinem geistigen Auge abgelaufen sind. J. K. Rowling besitzt die Gabe, auf subtile Art und Weise und meist so, dass es dem Leser erst Jahre später auffällt, Easter Eggs zu verstecken und einen Bogen zu spannen, der so umfangreich und wahnsinnig ausgefeilt ist, dass damit nie jemand gerechnet hätte. Ihre Worte sind so bildgewaltig und weise gewählt, so etwas habe ich selten erlebt. Sie hat aus einer fantastischen Welt eine Geschichte gezaubert, die weit über dieses Genre hinausgeht. Freundschaft, aufrichtige Liebe, politische Diskrepanzen … all diese wichtigen Themen werden offen oder aber so angesprochen, dass der Rezipient noch lange danach gar nicht anders kann, als sich damit sowie seinem eigenen Leben und der Welt, mit all ihren Missständen aber auch schönen Seite, zu befassen.

 

GedankenReich Verlag 

Aus unserem Verlags wäre das „Weltenmalerin“, welches letztes jahr erschienen ist.
Es hat mit seinen tiefgründigen Worten meine Seele berührt und wird absolut unterschätzt. ❤

 

Mexiis – Leseparadies

Wenn ich ein Buch verschenken könnte, wäre es eins der Rockerbücher von Bärbel Muschiol. Sie schreibt einfach mega fesselnd und sieht einen völlig in ihren Bann. Ebenso sind die Stories dabei absolut authentisch. Am besten finde ich Lisa und Bär – Keep Calm an Save me und dieses Buch würde ich jedem ans Herz legen, Lisa ist eine tolle und starke Frau, die sich gegen den willensstarken und manchmal stursinnigen, aber verdammt heißen Rocker durchaus durchsetzt. 🙂

 

und deine Antwort….