Interview mit Miranda J. Fox / Lolaca Manhisse

  1. Warum bist du Schriftstellerin geworden?

Die Begeisterung fürs Lesen und Schreiben war schon immer da. Bereits im Kindergarten habe ich mir gerne Bilderbücher angeschaut und später eigene Geschichten dazu erfunden. Mit ungefähr 12 Jahren, verfasste ich meine eigenen Kurzgeschichten und malte sogar die Szenen dazu auf. Im Alter von 16 Jahren schrieb ich dann an meinem ersten „richtigen“ Debütroman „Sheylah und die Zwillingsschlüssel“, der sechs Jahre später bei einem Verlag veröffentlicht wurde. Meine stark ausgeprägte Fantasie und der Drang, diese zu Papier zu bringen, sind der Grund, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe.

 

  1. Hast du ein Vorbild?

Wolfgang Hohlbein und natürlich the one and only J.K. Rowling.

  1. Woher bekommst du deine Ideen für deine Romane und Geschichten?

Vieles entnehme ich meinen Träumen – ich führe sogar ein Traumtagebuch, um nichts zu vergessen – die meisten Ideen kommen aber in Alltagssituationen, beim Treffen mit Freunden oder erst beim Schreiben.

 

  1. Wie lange brauchst du ungefähr, um 1 Buch zu schreiben?

Für die Rohfassung 2  bis 3 Wochen. Dazu kommen, je nach Romanlänge, 1 bis 2 Wochen Überarbeitung und Lektorat.

  1. Gab es schon mal aufsässige Charaktere, die die Geschichte mehr behinderten, als förderten?

Nicht, dass ich mich erinnern kann. Wenn es aufsässige Charaktere gibt, dann ist das so von mir gewollt und dient der Geschichte. Ansonsten folgen meine Figuren brav meinen Vorstellungen.

 

  1. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Schriftstellers aus?

Nach dem Frühstück schreibe ich erst mal von 8 – 12 Uhr durch. Danach folgt eine Pause, in der ich Haushalt, Einkäufe, Buchhaltung, Marketing oder andere Dinge erledige. Zurück an den PC, wird wieder von 18 – 22 Uhr geschrieben, sodass ich mindestens 8 Stunden am Tag am Roman arbeite. Meistens liege ich mit 10 – 12 Stunden darüber und wenn der Veröffentlichungstermin näher rückt, werden es auch gerne mal 16 oder 20 Stunden. Und das ist kein Scherz. Essen und Trinken vergisst man dann gerne Mal.

 

  1. Wann ist deine schaffensintensivste Phase ( Bestimmte Emotionszustände, Tageszeiten oder gar Wetterlagen)?

Das wechselt bei mir lustiger Weise alle paar Monate. Entweder morgens oder abends, niemals nachmittags. Deshalb auch die lange Pause, in der ich lieber andere Dinge erledige. Mittags kann ich mich einfach nicht dazu überwinden … es sei denn, ich stehe kurz vor der Veröffentlichung 😉

 

  1. Gibt es veröffentlichte Werke, die du im Nachhinein gesehen, ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hättest?

 

Manchmal erwische ich mich dabei, wie ich gern Sätze umstellen würde, besonders bei den älteren Werken, aber das verkneife ich mir dann. Es gehört nun mal dazu, sich als Autor weiterzuentwickeln und irgendwie ist es ja auch interessant, seinem früheren Schreibstil zu begegnen. Inhaltlich würde ich aber nichts verändern. Das habe ich bisher nur ein einziges Mal bei meinem Thriller getan.

 

  1. Welches ist dein bestes (oder Lieblingsbuch) von allen die du geschrieben hast?

Das ist einfach. „Der letzte Tag – Lucan“. Ich schwärme noch heute mit meinen Lesen darüber. Manchmal kommt es mir vor, als hätte ihn jemand anderes geschrieben oder als wäre ich zu dieser Zeit in irgendeinem Trancezustand gewesen. „Der letzte Tag – Lucan“ ist anders, als meine anderen Bücher. Düsterer, ernster, aber auch romantischer und tiefgründiger. Es hat mich viele Tränen und viel Schweiß gekostet, aber am Ende ist eine wundervolle Liebesgeschichte über den Tod und die Hoffnung geworden.

 

  1. Bekommen die Charaktere „einfach so“  Ihre Namen oder steckt da eine Bedeutung hinter?

Für gewöhnlich haben die Namen meiner Charaktere keine Bedeutung. Einzige Ausnahme ist „Der letzte Tag – Lucan“. Dort arbeite ich unter anderem mit lateinischen Namen, die für die Geschichte sehr bedeutend sind. 

 

Vielen Dank, für das Interview,

Miranda

Miranda J. Fox:

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Lolaca Manhisse:

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Fantasy Lovers von Felicity La Forgia

Fantasy Lovers von Felicity la Forgia

Originaltitel: Fantasy Lovers
Autor: Felicity La Forgia
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Februar 2014
Genre: Fantasy, Liebe, Erotik

Seelenlos
Dariusz ist nach München gekommen, um einen Abtrünnigen seiner eigenen Art zu erlegen, der in der Welt der Menschen Unruhe stiftet. Doch stattdessen läuft Dariusz Gefahr, selbst erlegt zu werden – und zwar von der Frau, die er als seinen Lockvogel auserkoren hat.
Hexensabbat
Ob sie sich wehren würde, wenn er seinen Charme erst richtig aufdrehte und versuchte, sie zu verführen? Er betrachtete von hinten ihre Hüften, über denen sich der rostrote Rock bauschte, dieselbe Farbe wie ihr unglaubliches Haar. Rostrote Locken, wohin das Auge blickte.
Eigentlich ist Birke für Rafe nur eine Ablenkung auf dem schweren Weg, den zu gehe er in den Harz gekommen ist. Er hat nicht damit gerechnet, wie gefährlich ihm die „Hexe wider Willen“ werden kann …

Beide Kurzgeschichten sind einfach nur super und genau richtig für zwischendurch. Seelenlos ist eine sehr romantisch und interessant Geschichte. Die sehr schön erzählt wird und einen in eine neue Welt entführt. Hexensabbat ist mal eine andere Hexengeschichte, die einen ganz neue Welt der Hexen zeigt. Beide Geschichte zeigen eine komplett andere Seite der Fantasywelt. Bei der man nicht wirklich weiß wer hier gut oder Böse ist.

♥♥♥♥♥

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Dirty von Megan Hart

Dirthy von Megan hart

Originaltitel: Dirty
Autor: Megan Hart
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsdatum: Juli 2007
Genre: Erotik

Elle ist verrückt nach Schokolade! Als sie beim Kauf der süßen Sünde einen Mann trifft, der genau wie sie diese süßen Pralinen genießt. Bald haben beide eine heiße Affäre, die keine Grenzen hat – Sex n der Öffentlichkeit, Sex zu dritt oder Sex mit sinnlichen Spielzeugen. Doch Dan will viel mehr von ihr.

Eine erotische Liebesgeschichte, die genau die richtige Menge an Erotik und Geschichte hat. Elle ist ein sehr sympathische Frau, die nicht als Sexmonster dargestellt wird. Sie wird als Moderne Frau beschrieben, die ihre Leidenschaft auslebt. Egal ob Schokolade oder Sex, sie genießt ihr leben. Als sie dann auch noch einen Mann findet, der ihre Leidenschaften teilt. Man merkt da funken zwischen den beiden, aber auch wie Elle die Distanz aufrecht halten will. Die erotischen Szenen werden weniger und dafür wird es romantischer.

♥♥♥♥♥

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Drachenreiterin von Sabineee Berger

Drachenreiterin von Sabineee Berger

Originaltitel: Drachenreiterin
Autor: Sabineee Berger
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Januar 2016 
Genre: Fantasy, Liebe,

Annette hat ein kleines Wutproblem. Dr. Manfred Wencke hat ein Pilotversuch für Aggressionstherapie auf einer einsamen Insel, bei dem Annette als Assistentin helfen soll. Eine Herausforderung wartet auf sie, zwei Monate mit Therapeuten und vier weitere Menschen auf einer einsamen Insel. Aber nach nicht nur drei Tage, werden die Mythen und Legend über die Insel war.

Bei Sabineee Berger bekomme ich immer etwas komplett anderes als ich erwarte und das Liebe ich an ihren Geschichten. Denn ich werde immer wieder überrascht. Das hier auch noch Drachen drin vorkommen ist einfach nur schön. Ich bin ein totaler Fan von Drachen, die Idee in dieser Geschichte gefällt mir besonders. Annette kann ich total verstehe. Auch die anderen Teilnehmer, mit ihren Aggressionen. Am Anfang ist es nur eine Geschichte, die immer mehr Magisch angehaucht wird. Auch die spirituelle Reise der Teilnehmer, bzw. von Annette ist sehr interessant erzählt.

♥♥♥♥♥

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On the Island: Liebe, die nicht sein darf von Tracey Garvis-Graves

On the Island. Liebe, die nicht sein darf von Tracey Garvis Graves

Titel: On the Island – Liebe, die nicht sein darf

Originaltitel: On the Island
Autor:  Tracey Garvis-Graves
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: Februar 2015
Genre: Liebe,

Die junge Lehrerin Anna nimmt einen Job für den Sommer an. T.J. ist sechzehn Jahre alt und durch Krankheit hat er viel in der Schule vermisst. Deshalb fliegen beide Anna und T. J. zu den Rest der Familie zum Ferienhaus. Über dem Indischen Ozean kommt es zum Absturz ihres Flugzeugs. Ein Überlebenskampf beginnt und mit jedem Tag schwindet die Hoffnung auf Rettung. Beide kommen sich immer näher und die Gefühle füreinander wachsen.

Eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte, die sehr interessant und detailgetreu erzählt wird. Anna ist noch sehr jung und landet auf eine einsame Insel mit T.J. Der auch noch nicht Erwachsenen ist, doch durch ihre Bruchlandung wird er schneller Erwachsener. Das Buch erinnert mich irgendwie etwas an einem alten Film aus meiner Jugend – die blaue Lagune. Ich habe den Film geliebt. Also gefällt mir das Buch auch. Da es wirklich sehr schön geschrieben ist. Obwohl immer wenn ich Bücher lese, in denen es um Überleben geht, will ich einen Kurs darüber besuchen. Nur zur Sicherheit.

♥♥♥♥♥

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Sexy wie Rock ´n´Roll von Virna DePaul

Band 1

Band 1

Titel: Sexy wie Rock `n`Roll

Originaltitel: Say It Sexy
Autor: Virna DePaul
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: Dezember 2015 
Genre: Liebe, Erotik

Garrick Maze, hat es auf die harte Tour lernen müssen, das es keine Liebe gibt. Sein Leben wird von Partys, Frauen und Alk bestimmt. Dann bekommt er eine neue Rolle. Dort lernt er Gwen kennen. Die ihn herausfordert. Gwendolyn Vickers ist die Eiskönigin, Sauberfrau die sich nur an die Regeln hält. Beide treffen sich und keine erwartet die Liebe zu finden.

Seifenoper in Buchform. 🙂 Als Serie im Fernsehen, mag ich so was ja gar nicht. Doch als Buchform lese ich das wirklich sehr gerne. Garrick ist Bad Boy und trifft auf Sauberfrau – Eiskönigin Gwen. Man merkt schnell das beide nach außen komplett andere Personen sind als die sie im inneren sind. Umso länger man die Geschichte verfolgt, desto mehr mag man die beiden. Die beiden liefern sich Streitgespräche, die man nur lieben kann. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz. Aber bei Virna erwartete ich das auch immer irgendwie. Doch die Erotik war sehr zärtlich und liebevoll. Ich freue mich schon auf das nächste Band.

♥♥♥♥♥

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Rock `n `Roll Candy

Sexy wie Rock `n `Roll

Stark wie Rock `n `Roll

Süß wie Rock `n `Roll

Crazy wie Rock `n `Roll

 

Interview mit Kim Henry / Felicity La Forgia

Kim Henry und Felicity La Forgia

  1. Warum seid ihr Schriftstellerinnen geworden?

Schriftstellerin wird man ja nicht einfach mal so. Aber geschrieben haben wir beide schon immer gern, und schließlich gelangten wir an einen Punkt, wo es eine logische Konsequenz war – alles andere „hinschmeißen“, um sich voll und ganz auf das Erfinden und Niederschreiben von Geschichten konzentrieren zu können. Und ja, wir können uns beide keinen schöneren Job vorstellen.

 

  1. Hast du noch einen anderen Traumberuf?

Corinna: Ich wollte als Jugendliche Journalist werden (Fachgebiet Sport), also Schreiben war schon damals mein Traum. Eine Zeitlang habe ich auch davon geträumt, Archäologie zu studieren.

Nicole: Journalistin wollte ich auch mal werden. Ich habe jahrelang beim Film als PR Redakteurin gearbeitet. Einen Plan neben Schreiben hatte ich nie, nur die Facetten, was und in welchem Umfeld ich schreiben wollte, haben sich über die Jahre immer mal wieder geändert.

 

  1. Woher bekommt ihr eure Ideen für eure Romane und Geschichten?

Corinna: Ganz ehrlich, der Ideenlieferant bei uns ist Nicole. Ich verlasse mich da ganz auf ihren Instinkt. Darüber hinaus sind unsere Inspirationen vermutlich dieselben wie bei allen anderen: das Tagesgeschehen, das Internet, Bücher, die uns gefallen haben.

 

  1. Wie lange braucht ihr ungefähr, um ein Buch zu schreiben?

Das ist unterschiedlich, manche dauern zehn Tage, an anderen sitzen wir zehn Monate. Tagesform ist entscheidend, manchmal geht es nicht so, wie man es haben will, und manchmal wandert eine Idee für ein paar Monate komplett in die Schublade, um zu reifen. Beim Herausholen und Neuanfangen geht es dann oft (nicht immer!) viel leichter.

 

  1. Ist es einfach oder eher komplizierter, ein Buch zu zweit zu schreiben?

Einfacher. Man wirft sich gegenseitig Ideen zu. Der Plot wächst schneller, weil man sofort hinterfragt, weil vier Augen einfach mehr sehen als zwei. Man motiviert sich gegenseitig und man hat sofort Feedback für eine neu geschriebene Szene. Wir können uns ein anderes Arbeiten gar nicht mehr vorstellen.

  1. Gab es schon mal aufsässige Charaktere, die die Geschichte mehr behinderten, als förderten?

Die gibt es immer. Oft genug trägt man dann eine Weile Ringkämpfe mit ihnen aus, aber in vielen Fällen sind sie es, die eine Idee für eine Weile in die Schublade verbannen. Dann müssen der Aufsässige und wir uns aneinander gewöhnen, entweder muss jemand klein beigeben, oder aber wir nähern uns auf andere Weise an. Sehr selten wird so einer auch auf Nimmerwiedersehen begraben.

  1. Und in dem Zusammenhang wurde an der Geschichte weitergeschrieben oder abgebrochen?

Siehe vorige Antwort 😉

 

  1. Wann ist eure schaffensintensivste Phase (Bestimmte Emotionszustände, Tageszeiten oder gar Wetterlagen)?

Corinna: Da habe ich keine Präferenzen. Es gibt zwar immer mal Tage, wo GAR NICHTS geht, aber die hat wohl jeder. Eine bestimmte Situation, die das Schaffen bestärkt, habe ich nicht. Wir sind jetzt, wenn man so will, Profis, da kann man sich das auch gar nicht leisten.

Nicole: Manchmal ist es auch projektabhängig. Es gibt Geschichten, die schreiben sich fast von selbst, da wartet man schon darauf, dass die andere den neuen Text schickt, um endlich weiterschreiben zu können. Und es gibt Geschichten, bei denen eine Menge Disziplin und Frustrationstoleranz dazugehört, am Ball zu bleiben. Wenn es ein Patentrezept dafür geben würde, dass jede Geschichte sich einfach schreibt, würden wir das sofort entgegennehmen. Bisher haben wir das leider noch nicht gefunden.

 

  1. Gibt es von euch veröffentlichte Werke, die ihr im Nachhinein gesehen ganz anders geschrieben oder erst gar nicht veröffentlicht hättet?

Gibt es – aber wir sagen nicht, welches 😉

 

  1. Welches ist euer bestes (oder Lieblings-) Buch von allen, die ihr geschrieben habt?

Da gibt es verschiedene. Das ändert sich öfter mal. „Shattered“ auf jeden Fall, „Wen das Meer ruft“ finden wir sehr unterschätzt (was vielleicht am Handlungsort liegt, wir sind nicht gerade bekannt dafür, dass unsere Romane in Deutschland spielen), „Forbidden Destiny“ ist vielleicht das modernste, was wir geschrieben haben. Auch „Heißkalter Marmor“ war eine echte Erfahrung zu schreiben. Im Moment spielt „Beautiful Pain“ ganz vorn in unserer Lieblingsbuch-Liga mit.

 

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